Diskursanalyse zur Berichterstattung über den 11. September by Martina Jansen,Sabine Reichardt

By Martina Jansen,Sabine Reichardt

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, observe: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Mediendiskurse, nine Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Der Terrorismus ist eine vom Menschen geplante Gewaltausübung, die auf der Welt schon von jeher besteht. In diversen Formen und Ausführungen ist er schon überall zu Tage getreten und hat unzählige Opfer gefordert, immer mit einem Ziel und einem Plan im Hintergrund.
Am eleven. September 2001 jedoch ist der Terrorismus erstmals in einer so erschreckenden shape in Erscheinung getreten, dass die ganze Welt erschüttert wurde. Zeitungen berichteten von einem „neuen Zeitalter“, einem „weltweiten Terrorismus“, ja sogar von einer neuen paintings von Krieg. Die Anschläge auf das international exchange middle und das Pentagon in Washington, bei denen über 3000 Menschen ums Leben kamen, stellten eine neue measurement des Terrorismus dar und wurden so zum Anlass einer Flut von Berichten, Reportagen und Kommentaren in den Medien, die um die ganze Welt gingen. Noch lange nach der „Katastrophe“ beschäftigte das Thema die Medien, sodass es auch genau ein Jahr später den Titel vieler Zeitschriften zierte. Immer wieder tauchte dabei der Begriff des „Terrorismus“ auf und mit ihm, teilweise synonym verwendet, auch der Begriff des „Islamismus“.
In dieser Hausarbeit soll die Berichterstattung über den eleven. September in einem eingeschränkten Textkorpus und Zeitraum Gegenstand der Untersuchungen sein, wobei die Darstellung des Islamismus immer im Vordergrund stehen soll. Aus welchem Blickwinkel wurde berichtet, worüber wurde berichtet und welches Bild des Islamismus wurde vermittelt, beziehungsweise wie wurde der Begriff überhaupt verwendet und ausgelegt? Zum Zwecke dieser examine sollen zunächst die Definitionen der Begriffe „Terrorismus“ und „Islamismus“ geklärt und die Hintergründe kurz zusammengefasst werden. Daraufhin wird der Rahmen der examine erläutert, bevor dann der untersuchte Diskurs analysiert wird. Am Ende der examine des Diskurses anhand zweier Wochenzeitschriften steht der Vergleich dieser beiden Berichterstattungen. Dabei soll letztendlich eine Aussage darüber gemacht werden, wie die beiden untersuchten Begriffe im Rahmen des Diskurses über die Ereignisse am eleven. September verwendet wurden und inwiefern sie vielleicht auch einen Wandel vollzogen haben.

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Wirnt von Grafenberg: Ein Moralist? (German Edition) by Peter Golde

By Peter Golde

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, observe: 1,7, Technische Universität Berlin (Institut für Literaturwissenschaft ), Veranstaltung: Wirnt von Gravenberc: Wigalois, Sprache: Deutsch, summary: Beinahe ganz am Ende der umfangreichen Wigalois-Erzählung erhalten wir vom Autor des Werkes Wirnt von Grafenberg diese info, die nicht so recht in das Bild passen will, welches guy sich beim oberflächlichen Lesen vom Dichter denken könnte. Mit etwas ungelenk wirkenden Worten liest guy da von unvollendetem und unausgereiftem Kunstverstand (V. forty six, sixty three) und dem Bewusstsein der eigenen Unzulänglichkeit, zumindest die Dichtkunst anbelangend (V. 11632 f., 11664) vernimmt aber mit einiger Verwunderung, dass er sich schon bald an einer neuen Geschichte versuchen wolle, die er sicherlich besser bewerkstelligen werde. Bei genauem Hinsehen finden sich dann aber doch noch mehr Belege, die einer anderen Deutung Raum geben könnten. Betrachtet guy die Äußerungen Wirnts bezüglich seiner kunst am Anfang seiner Erzählung und den umfangreichen Kommentarapparat innerhalb der Geschichte selbst, entsteht hier eher der Eindruck, dass wir es mit einer selbstsicheren, vielleicht sogar etwas anmaßenden Persönlichkeit zu tun haben. Er stattet sich (und seinen fiktiven Helden) mit einer idealen, beispielhaften Tugendhaftigkeit aus, postuliert eine umfassende religiöse Gelehrtheit und versieht sich mit einem profunden Schatz an Alltagswissen. Alles zusammen teilt er dem Zuhörer bzw. Leser in oberlehrerhafter Manier mit und empfiehlt es ihm plattitüdenhaft zur Nachahmung.
Grundlage dieser Betrachtungsweise soll eine Untersuchung der vielfältigen Erzählerkommentare, der allgegenwärtigen Zeitklagen und der Tugend- und Morallehren des Werkes bilden. Einer kurzen historischen Einordnung, der soziokulturellen und gesellschaftlichen Zustände der damaligen Zeit, folgt eine Darstellung der Realitäten und Mentalitäten, wie wir sie im thirteen. Jahrhundert vorfinden. Der weitere Verlauf der Arbeit beschäftigt sich primär mit den unterschiedlichen Erzählerkommentaren und fokussiert vor allem auf die Bereiche Lebenswelt, Moraldidaxe und faith. Anhand dieser Untersuchung soll sich der Frage nach Wirnt von Grafenberg, dem Moralisten genähert, aber auch versucht werden einen neuen, zusätzlichen Aspekt bei der Betrachtung des Autors und seiner Wirkabsicht herauszuarbeiten und zur Diskussion zu stellen.

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Die Funktion des Mythos in Goethes "Prometheus" (German by Kathrin Gerbe

By Kathrin Gerbe

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 1,0, Universität Siegen, Veranstaltung: Lyrik des 19. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, summary: Goethes Prometheus Hymne ist den meisten Deutschen aus ihrer Schulzeit in Erinnerung. Aber warum hat Goethe die griechische Mythenfigur Prometheus als Protagonist für eins seiner bekanntesten Werke gewählt?

Nach einer Einführung in verschiedene Versionen des griechischen Mythos Prometheus geht diese Arbeit auf die Funktion des Mythos in Goethes Hymne ein. Dabei werden drei Kontexte berücksichtigt: erstens, die Genieästhetik des Sturm und Drang; zweitens, die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe der Zeit der Entstehung der Hymne; drittens, biografische Bezüge zu Goethes Leben und Werk.

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Eine computergestützte Erzähltextanalyse zu Franz Kafkas by Silke Voß

By Silke Voß

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Germanistik II), Veranstaltung: Seminar - Computergestützte Erzähltextanalyse, Sprache: Deutsch, summary: Die auf den ersten Blick mitunter an Tierfabeln oder phantastische Literatur erinnernden Texte Kafkas bieten stets eine Vielzahl von Deutungs- und Interpretationsmöglichkeiten an. Niemals sind sie einsinnig oder parabolisch auf eine einzige Lesart reduzierbar. In Bezug auf diese in ihrer vielfachen Wertigkeit nicht festlegbaren, daher letztlich wieder hermetischen Texte, scheint es in besonderem Maße aussichtsreich, sehr unterschiedliche, auch nicht-literaturwissenschaftliche, Konzepte zu ihrer Deutung heranzuziehen. Eine solche quasi ausschnitthafte Annäherung an ihr Bedeutungspotential bedeutet zwar im Einzelfall immer Verlust bzw. Ausgrenzung anderer Ebenen, gleichzeitig ist eine derartige Herangehensweise aus den genannten Gründen hilfreich, um die Texte in ihrer Vielschichtigkeit zu erschließen.

Lange nachdem Kafkas „Verwandlung“ entstand, entwickelte sich im Kontext der Allgemeinen Systemtheorie das psychotherapeutische Konzept der Systemischen Familientherapie. Interpersonelle Dynamiken, Konflikte und psychische Erkrankungen innerhalb einer Gruppe bzw. Familie werden im Rahmen dieses therapeutischen Ansatzes mit Blick auf Diagnose und Therapie untersucht. Dieses systemische Denkmodell kann, auf Kafkas textual content bezogen, einen Blick über rein linear-kausale Zusammenhänge innerhalb der erzählten familiären Anordnung hinaus auf ein komplexeres Beziehungsfeld, mit darin enthaltenen Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen sowie Delegierungen und Rollenzuschreibungen, die alle Figuren - in teilweise paradoxer Weise - determinieren ermöglichen. Betrachtet guy Kafkas Erzählung aus dieser Perspektive, so beschreibt sie an der Oberfläche einen radikalen Umbruch, mit späterer Neugewichtung bzw. gar: Gesundung eines zunächst hochgradig dysfunktionalen familiären platforms.

Das Bedeutungspotential, das der textual content unter diesem spezifischen Aspekt entfaltet, soll in dieser Arbeit - unter anderem - mithilfe des computerphilologischen instruments DEXTER sichtbar gemacht werden. Das rechnergestützte Verfahren bildet dabei wohlgemerkt einen Teil der examine. Angestrebt wird additionally eine sowohl folgerichtige als auch dem textual content und der konkreten Fragestellung gerecht werdende Synthese aus herkömmlichem, analogen Textanalyseverfahren und einer entsprechenden rechnergestützten Bearbeitung des Textes bzw. seiner digitalen Repräsentation in shape von Textdaten. Das erwähnte software wird, ebenso wie das konkrete Vorgehen, in Kapitel drei näher erläutert.

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Mensch und Maschine in William Gibsons 'Neuromancer' (German by Thomas Neumann

By Thomas Neumann

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, be aware: 1.0, Universität Augsburg, Veranstaltung: Der künstliche Mensch in der Literatur, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine steht im Mittelpunkt des Romans Neuromancer von William Gibson, der zu den einflussreichsten und bekanntesten Werken der literarischen Strömung des sogenannten Cyberpunk gehört. Der Cyberpunk entstand Mitte der 1980er Jahre als ein Subgenre der Science-Fiction-Literatur. Die genaue Definition des Genres ist umstritten, eine Annäherung lässt sich aber über die Etymologie des Begriffes vornehmen: cyber von cybernetics verweist auf eine hochtechnologisierte Welt und die umfassende Durchdringung des menschlichen Daseins durch laptop, additionally kybernetische Systeme; punk wiederum verweist auf die Gegenkultur der 80er Jahre und deutet die Möglichkeit einer Kritik ebendieser alles beherrschenden Macht des pcs hin.
Im Zentrum dieser Arbeit soll die Frage nach der Beziehung von Mensch und Maschine in einer technologisierten Welt stehen, wie sie in Neuromancer dargestellt wird. Diese Fragestellung wird entlang zweier Entwicklungslinien untersucht: zum einen wird die Annäherung des Menschen an die Maschine durch die Technik dargestellt, zum anderen soll umgekehrt gefragt werden, wieweit sich die Maschine dem Menschen annähert. klären. Zum Schluss bleibt die Frage nach den Konsequenzen dieser Entwicklung sowohl für den Menschen als auch für die Maschine zu beantworten.
Die Darstellung wird sich eng am textual content orientieren und auf weitere Literatur weitgehend verzichten. Der Frage nach der Annäherung des Menschen an die Maschine wird mehr Raum eingeräumt, da sich darüber im Roman deutlich mehr Aussagen finden lassen als zur umgekehrten Fragestellung. Im Hinblick auf die Beziehung zwischen Mensch und Maschine soll die Ambivalenz der technologischen Entwicklung für den Menschen besondere Berücksichtigung finden. Eine solchermaßen kritische Sichtweise deckt sich mit Gibsons eigener Einschätzung: „My emotions approximately know-how are absolutely ambivalent – which turns out to me to be the single method to relate to what’s occurring today.” Der Begriff der Ambivalenz impliziert nicht unbedingt eine damaging Wertung. Dennoch soll in der vorliegenden Arbeit gezeigt werden, dass die zunehmende Annäherung von Mensch und Maschine, wie sie in Neuromancer beschrieben wird, letztlich zu einer pessimistischen Bewertung der Folgen technologischer Entwicklung für den Menschen führt.

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"In lebhaftester Unruhe": Zur Bedeutung nonverbaler by René Ferchland

By René Ferchland

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,3, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät ), Veranstaltung: Heinrich von Kleist und die europäische Moralistik, Sprache: Deutsch, summary: Erstmals hat wohl Cicero dergestalt auf die Verbindung von Seele und Körpersprache hingewiesen. 2 Der Klang einer Stimme, die das Wort spricht, kann in der Literatur nur beschrieben werden, sie bleibt dennoch nicht-hörbar. Mit dem beschriebenen Körper, seiner Beschaffenheit und seinen Bewegungen verhält es sich hinsichtlich seiner Sichtbarkeit ebenso. Und trotzdem kann all dies im- und durch den textual content transportiert werden. Erzähltes Mienen- und Gebärdenspiel erweist sich als umso wichtiger, je weniger die literarischen Figuren direkt sprechen – oder je öfter sie einer Sprachlosigkeit auf der diegetischen Ebene verfallen. Bei Kleist etwa verhält es sich mitunter so, dass Worte fehlen oder den Worten nicht immer zu trauen ist. Andererseits ist die nonverbale Kommunikation sehr ausgeprägt; es wird geweint, gelacht, bedrängt, geherzt, gefleht und errötet. Eine Ungewissheit auf Seiten des Lesers bezüglich der Glaubwürdigkeit der Figuren wird durch deren Sprache zumeist nicht zu reduzieren, sondern eher zu forcieren versucht. Doch die zum Teil trügerisch konstruierte verbale Kommunikation steht nicht allein, sondern wird durch eben solche körperlichen Zeichen ergänzt, vielerorts ist sogar eine Konzentration auf selbige zu bemerken. Nuanciert beschreibt Kleist mitunter Blicke und Gesten in der zwischenmenschlichen Kommunikation und verhilft dem Leser damit zur Hinzugewinnung einer weiteren measurement. Vor dem Hintergrund seiner Zeit und der Einwirkung der culture der Moralistik vermag die nonverbale Kommunikation im textual content speedy schon als Schlüssel für dessen Deutung gelten zu können. [...]

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"Mario und der Zauberer": Eine Warnung vor dem Faschismus in by Svenja Gerbendorf

By Svenja Gerbendorf

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Universität Potsdam (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Thomas Manns Novellen und Erzählungen, Sprache: Deutsch, summary: Eines der bekanntesten Werke Thomas Manns ist die Novelle „Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis“, welches er 1929 während eines Aufenthaltes an der Ostsee schrieb und das im Jahr 1930 erschien. Es ist gleichzeitig eines der meistanalysierten Werke Manns. In der Forschung sind sehr viele und sehr verschiedene Interpretationen und Interpretationsansätze vertreten. Dies liegt wohl hauptsächlich an den unterschiedlichen Aussagen, die der Autor im Laufe der Zeit zu der Novelle getätigt hat, beruhend auf seinen wechselnden politischen Ansichten.
Die Novelle beruht auf einem zweiwöchigen Badeurlaub, den Thomas Mann mit seiner Familie im September 1926 nach specialty dei Marmi unternahm. Einige der erzählten Vorfälle hat die Familie tatsächlich so erlebt. So wird denn auch über einen wachsenden Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit berichtet. Aber battle der einzige Zweck, zu dem Thomas Mann die Novelle schrieb, der, einen Reisebericht abzuliefern? Oder wollte er noch mehr? Er sah, wie sich die faschistische Diktatur in Italien immer mehr etablierte. Sah er auch Gleiches in Deutschland herannahen und wollte davor warnen?
Dies zu klären ist das Ziel der vorliegenden Arbeit. Daraus resultierend wird als erstes der italienische Faschismus behandelt um einen Überblick über den geschichtlichen Kontext zu gewinnen. Anschließend wird auf Thomas Manns Verhältnis zu Italien und später auch zur Politik eingegangen. Danach wird der Inhalt der Novelle kurz geklärt, um schließlich die Warnungen in „Mario und der Zauberer“ herauszuarbeiten.

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Empirische Untersuchung zur Prototypentheorie (German by Holger Hoppe

By Holger Hoppe

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, be aware: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar I), Veranstaltung: Hauptseminar Bedeutungstheorie, Sprache: Deutsch, summary: Im Gegensatz zur Merkmalssemantik, die einen Begriff in seine semantischen Merkmale zerlegt, kann in der Prototypensemantik nur auf der foundation einer empirischen Untersuchung geforscht werden. Dazu bieten sich drei Formen der Untersuchung an: Die Beobachtung und examine von an Aphasie leidenden Menschen, die examine des Spracherwerbs bei Kindern oder Feldforschung durch Fragebögen. Letztere Methode habe ich bei 30 Personen angewendet, mit dem Ziel, die Herkunft oder artwork der Erzeugung von Prototypen nachvollziehen zu können, etwaige regionale, kulturelle oder soziale Einflüsse und Auswirkungen aufzuzeigen und wenn möglich die Ergebnisse von Eleanore Rosch aus den 70er Jahren zu widerlegen oder zu bestätigen. Sicherlich sind 30 Testpersonen keine repräsentative Menge, dennoch zeichnen sich einige Tendenzen sehr deutlich ab, was once durch eine größere Anzahl an Personen nur noch verstärkt werden würde.

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„Ich war tot“: Linguistische Analyse literarischer Texte. Am by Cornelia Scherpe M.A.

By Cornelia Scherpe M.A.

In der Einleitung dieser Untersuchung heißt es direkt zu Beginn: ‘Einleitung - ein Linguist auf Abwegen?’, denn ich salary mich daran, den Arbeitsgegenstand der Literaturwissenschaftler (die literarischen Texte) zu nehmen und allein mit linguistischen Werkzeugen eine fundierte sprachwissenschaftliche examine anzufertigen. Es ist ein Irrtum, dass guy nur mit literaturwissenschaftlichen Werkzeugen einen solchen textual content analysieren könne. Auch die Linguistik kann einen bedeutenden Beitrag zur Betrachtung liefern und dem textual content mit sprachwissenschaftlichen Werkzeugen seine Geheimnisse entlocken. Im Grunde ist es so, dass sich die Literaturwissenschaftler von jeher bei den Linguisten bedient haben. Sie erfassen die Metren von Gedichten, haben einen Katalog mit Tropen und diskutieren über ungewöhnliche Satzgliedstellungen. Linguisten können die Erscheinungsform eines Textes durch ihr Fachwissen jedoch noch gründlicher analysieren. Die in dieser Studie präsentierte Erkenntnisgewinnung basiert dabei im Wesentlichen auf drei Dingen: der Textlinguistik, der Narrationstheorie und einer examine der mikrostilistischen und makrostilistischen Elemente.

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Die Herrscherpaare in Shakespeares 'A Midsummer Nights by Michael Spangenberg

By Michael Spangenberg

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Anglistik - Literatur, be aware: 2,3, Universität Hamburg, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: In Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ gibt es zwei Herrscherpaare, wie sie scheinbar unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite stehen Oberon und Titania als emotionale Herrscher der irrealen Elfen- und Feenwelt. Ihr Reich ist der Wald vor den Toren Athens. Ihnen gegenüber steht das Athener Herrscherpaar Theseus/Hippolyta. Deren bevorstehende Beziehung wird eine Vernunftehe sein, ihr Handeln ist durch Rationalität und Überlegtheit geprägt. Allerdings sind die beiden Paare nicht so unterschiedlich, wie es auf den ersten Blick vielleicht scheint. Bei genauerer Betrachtung sind beide Paare sogar sehr ähnlich und untrennbar miteinander verbunden.
Abgesehen von den frühen Aufführungen im elisabethanischen England, bei denen Mehrfachbesetzungen aus unterschiedlichen Gründen Gang und Gäbe struggle, conflict Leopold Lindtberg in seiner Inszenierung des Sommernachtstraumes 1966 der erste, der die beiden Herrscherpaare mit denselben Schauspielern besetzte. Diese Praxis ist inzwischen nahezu gängig.
Dieser Hausarbeit liegt nun folgende Überlegung zugrunde:
Die beiden Herrscherpaare sind nicht nur gesellschaftlich auf ähnlichen bzw. gleichen Positionen angesiedelt. Aus ihrem Handeln und ihren Charakteren lässt sich der Schluss ziehen, dass es sich nicht um zwei ähnliche Paare handelt, sondern dass sie Teile bzw. Teilidentitäten eines Herrscherpaares sind. So, wie der Wald den irrationalen half, die Traumwelt, zu der realen Welt darstellt, so sind Oberon und Titania die Repräsentanten des realen Herrscherpaares Theseus/Hippolyta in dieser irrealen Welt. Theseus und Oberon sowie Hippolyta und Titania sind additionally nicht jeweils zwei Figuren/Rollen für eine Schauspielerin oder einen Schauspieler – sie sind jeweils zwei Teile einer Figur.
Um dies nachzuweisen werde ich zunächst einen Blick auf die mythologische Herkunft der Figuren werfen und sie anschließend innerhalb ihrer Positionierung im Sommernachtstraum in Beziehung zu ihrem jeweiligen Gegenpart setzen. Außerdem wird die besondere Rolle des Waldes im Hinblick auf die Positionierung der Herrscherpaare genauer betrachtet.

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